AK "Less is more"
In einer Welt, die von ständiger Erreichbarkeit und digitalem Rauschen geprägt ist, wirkt das neue Album von AK wie eine bewusste Atempause.
In einer Welt, die von ständiger Erreichbarkeit und digitalem Rauschen geprägt ist, wirkt das neue Album von AK wie eine bewusste Atempause.
Unter dem bezeichnenden Titel less is more hat der Künstler ein Werk geschaffen, das nicht nur klanglich zwischen treibender Electronica, House und sanften Ambient-Klängen wandert, sondern auch eine tiefe Lebensphilosophie transportiert. Es ist eine Einladung, den Lärm der Welt für einen Moment stummzuschalten und den Blick auf das zu richten, was wirklich zählt: echte Erfahrungen und die Menschen, die unser Leben erfüllen.
Joshs Weg zu seinem jetzigen Sound war ein Prozess. Nachdem er als Kind verschiedene Instrumente lernte, aber nie genug Geduld fand, kam er schließlich über einen Freund zur elektronischen Musik und so zur Faszination für digitalen Produktion. Zwischen seinem 17. und 19. Lebensjahr begann sich jener Stil zu festigen, der heute seine Handschrift trägt. Eine Musik, die zwischen energetischen Beats und reflektiven, ruhigen Momenten atmet.
Doch less is more ist für Josh vor allem ein privates Credo. Die Arbeit an dem Album war geprägt von der bewussten Entscheidung, Ablenkungen zu verbannen und Prioritäten neu zu ordnen. Dieser Fokus auf das Wesentliche spiegelt sich deutlich in seiner Produktion wider. Wo früher vielleicht Tonspuren angehäuft wurden, herrscht heute eine disziplinierte Balance: AK hat gelernt, dass das Löschen eines Elements oft mehr Kraft freisetzt als das Hinzufügen. Jedes Geräusch, jeder Synthesizer und jeder Beat auf diesem Album hat eine klare Daseinsberechtigung.
Am Ende steht ein Werk, das den Hörer:innen dazu einlädt, sich auf die eigenen Prioritäten zu besinnen. Josh möchte mit less is more einen Raum schaffen, in dem Menschen wieder etwas spüren können: eine Rückbesinnung auf die Emotion als Kern der Musik.