Oskar med k "feel"
Vom norwegischen Viral-Hit zum globalen Chill-House-Phänomen: oskar med k setzt mit seinem Debütalbum feel ein fettes Ausrufezeichen in der elektronischen Musikszene.
Vom norwegischen Viral-Hit zum globalen Chill-House-Phänomen: oskar med k setzt mit seinem Debütalbum feel ein fettes Ausrufezeichen in der elektronischen Musikszene.
Es gibt diese Momente in der elektronischen Musikszene, in denen ein Newcomer nicht einfach nur die Bildfläche betritt, sondern sie komplett für sich beansprucht. Genauso einen Moment erleben wir gerade mit Oskar med k. Der norwegische Produzent, der eigentlich Oskar Sjåvåg heißt, verdankt seinen Künstlernamen einer charmanten Alltags-Anekdote: Da sein Vorname im Skandinavischen oft fälschlicherweise mit „C“ geschrieben wurde, musste er zeitlebens betonen, dass er der „Oskar med K“ (norwegisch für „Oskar mit K“) sei. Was als ständige Korrektur begann, wurde zu seinem Markenzeichen und steht heute stellvertretend für einen Sound, der den aktuellen Zeitgeist des Chill House perfekt einfängt. Nach seinem massiven Durchbruch im Jahr 2025, als seine Single Make Me Feel die Shazam Global House Charts stürmte und die Spitze des US-Dance-Radios knackte, liefert er nun via 7Cult Records mit feel sein lang erwartetes Debütalbum ab. Man merkt sofort, dass hier jemand technische Präzision mit echter emotionaler Tiefe kombiniert und eine ganz eigene Klangästhetik geschaffen hat.
Das Album feel ist eine 17 Tracks starke Reise durch eine Welt, die oskar med k selbst oft als eine Art „Traurigkeit, die einen auf dem Dancefloor zum Schwitzen bringt“ beschreibt. Es ist diese feine Balance zwischen melancholischen Soundscapes und treibenden House-Rhythmen, die das Projekt so besonders macht. Während die bereits bekannten Hits wie say no prayer oder der Titeltrack Make Me Feel die Richtung vorgaben, zeigt sich die ganze Bandbreite seines Talents erst in den neuen Stücken. Besonders der Fokus-Track Sweet Nothings sticht dabei heraus. Mit seinen fast schon geisterhaften Vocals, den markanten Gitarren-Riffs und einer Percussion, die sofort in die Beine geht, thematisiert der Song die fast schon obsessive Natur der Liebe. Es ist dieser Mix aus Ambient-Vibes und purer Club-Energie, der zeigt, warum er innerhalb kürzester Zeit zu einem der prominentesten Breakthrough-Performer der EDM-Welt aufgestiegen ist.
Das oskar med k nicht nur im Studio, sondern auch auf der Bühne eine absolute Ausnahmeerscheinung ist, beweist sein aktueller Terminkalender. Seine erste Welttournee unter dem Banner Make Me Feel ist im Frühjahr 2026 in Nordamerika bereits komplett ausverkauft. Wer den Norweger dieses Jahr noch live erleben will, muss schnell sein oder auf die großen Festival-Momente hoffen. Mit Auftritten beim Coachella, auf der ikonischen Red Rocks Bühne sowie bei SUPERBLOOM und Electric Love markiert er 2026 als sein definitives Erfolgsjahr. Feel ist das beeindruckende Zeugnis eines Künstlers, der bewiesen hat, dass man mit ehrlichem Songwriting und atmosphärischer Dichte die Tanzflächen der Welt erobern kann. Von den ersten Beats von Release me bis hin zum Finale mit By My Side bleibt oskar med k seiner Linie treu und liefert ein Album, das sowohl im intimen Kopfhörer-Moment als auch auf der großen Bühne funktioniert.