SCHILLER "Euphoria"
SCHILLER bringt das freie Lebensgefühl der 90er zurück, gemischt mit den tiefen Eindrücken seiner letzten Konzerte in der Ukraine. Das Ergebnis ist pure Gänsehaut: Euphoria.
SCHILLER bringt das freie Lebensgefühl der 90er zurück, gemischt mit den tiefen Eindrücken seiner letzten Konzerte in der Ukraine. Das Ergebnis ist pure Gänsehaut: Euphoria.
Woran erinnern wir uns am Ende wirklich? Da ist dieses eine Bild im Kopf: Berlin, 1998, Love Parade. Die Farben sind zwar verblasst, aber man sieht diese Menschenmasse bis zum Horizont. Überall nur Körper, Schweiß und der Beat. Damals gab’s es nur die Musik und dieses krasse Gefühl von Freiheit. Die Zeit ist zwar lange vorbei, aber er erinnert uns an etwas, das wir heute fast vergessen haben: Echte, ungefilterte Euphorie. Genau diese Emotionen, das ungebremste Empfinden versucht SCHILLER in seinem neuen Album Euphoria einzufangen. “In den 90ern reichte ein Beat, heute braucht Glück einen Kontext. Euphorie wird reflektiert, diskutiert und eingeordnet. Sie gilt als gefährlich, weil sie sich nicht kontrollieren lässt. Und doch bleibt etwas in uns zurück, das sich nicht abschütteln lässt: Eine Sehnsucht,” findet Christopher von Deylen, wie SCHILLER mit bürgerlichen Namen heißt.
Soundmäßig geht SCHILLER mit dem Album zurück zu seinem musikalischen Ursprung. Konkret bedeutet das: Hier trifft ordentlich Bass auf schwebende Klangwelten. Dazu kommen die markanten Sprechstimmen und Melodien, die dem Ganzen diesen typischen SCHILLER-Vibe geben. “Ich möchte Musik schreiben, die fliegt. Sie soll nicht nur die Beine bewegen, sondern auch das Herz,” erklärt SCHILLER dem Album-Titel Euphoria. “Es geht um das ungebremste Empfinden. Einen Gegenentwurf zum allgegenwärtigen ‘Du sollst’. Ein Zustand, in dem alles einmal anders sein darf, ohne Moral, Belehrung und doppelten Boden,” so der DJ.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Christopher von Deylen unterwegs auf der Suche nach Tönen, die die Menschen bewegen. Er tritt weltweit als Livemusiker auf und findet oft unentdeckte Wege. So war er in den Jahren 2017 bis 2019 der erste westliche Musiker, der seit der islamischen Revolution 1979 im Iran aufgetreten ist. Auch in der Ukraine hat sich SCHILLER eine feste Fanbase erspielt, seit er dort 2006 erstmals aufgetreten ist. Mit der Ukraine hat SCHILLER eine tiefe Verbindung. Er hat dort über die Jahre unzählige Gigs gespielt und sich eine treue Community aufgebaut und unterstützt das Land auch während des russischen Angriffskrieges. Der Musiker war im Sommer 2025 zum dritten Mal seit Kriegsstart in der Ukraine für ein paar Gigs und beobachtete ein besonderes Lebensgefühl der Menschen: “Es ist ein unbedingter Wille zu leben. Inmitten des Schattens brechen sie auf, um zu tanzen. Um für Stunden, Minuten, vielleicht nur Sekunden, frei zu sein,” sagt er. “Eine Euphorie, die gerade durch ihre Zerbrechlichkeit so wahrhaftig wird.”
Auf dem Album gibt es auch eine Kollaboration mit der ukrainische Melodic-Techno-Produzentin 8Kays. Durch ihre Präsenz wird dem Album etwas “neues, unerwartetes” verliehen. Ähnlich verhält es sich beim Titel My Silence mit der Sängerin Julia Sanina, welche Leadsängerin der ukrainischen Band The Hardkiss ist. Die Gruppe ist in der Ukraine sehr berühmt und spätestens seit ihren Touren mit The Prodigy und den Deftones auch international bekannt. Die Zusammenarbeit mit SCHILLER ist dabei ein musikalischer Dialog zwischen zwei Welten. Anstatt die Stile zu vermischen, lässt man die Kontraste bewusst stehen. Man spürt den Austausch von Erfahrungen, Bildern und Herkunft.
Im Mai 2026 bringt SCHILLER diese neue Energie schließlich dorthin, wo sie ihre volle Wirkung entfaltet: in die großen Arenen. Die ‚Euphoria‘-Tour verspricht eine Kombination aus aufwendiger Lichtkunst und dem für ihn typischen Surround-Sound. Die entstehenden Räume, lassen die Grenze zwischen Klang und Emotion verschwimmt – ein Erlebnis, das das neue Album live greifbar macht.
Tour Daten:
09.05.2026 Leipzig, QUARTERBACK Immobilien ARENA
10.05.2026 Oberhausen, Rudolf Weber-ARENA
11.05.2026 Stuttgart, Porsche Arena
12.05.2026 Köln, LANXESS arena
14.05.2026 Frankfurt am Main, Jahrhunderthalle Frankfurt
15.05.2026 Hamburg, Barclays Arena
16.05.2026 Berlin, Uber Arena