Christian Löffler "Until We Meet Again"
Mit Until We Meet Again legt Christian Löffler ein neues Album vor, das sich mit flüchtigen Begegnungen, nachwirkenden Gefühlen und den leisen Verbindungen zwischen Menschen beschäftigt.
Mit Until We Meet Again legt Christian Löffler ein neues Album vor, das sich mit flüchtigen Begegnungen, nachwirkenden Gefühlen und den leisen Verbindungen zwischen Menschen beschäftigt.
Seit über zehn Jahren verfolgt Löffler seinen ganz eigenen Weg innerhalb der melodischen elektronischen Musik. Seine Produktionen zeichnen sich durch vielschichtige Klangräume aus, die nicht auf den Clubkontext beschränkt sind. Nur wenige Künstler verleihen dem Genre eine derart originelle Stimme, Christians charakteristischer Sound wird oft als cineastisch und introspektiv beschrieben und berührt Hörer:innen sowohl auf klanglicher als auch auf emotionaler Ebene. Er scheut sich nicht, seine Gefühle in seine Kompositionen einfließen zu lassen, und erschafft Werke, die zutiefst persönlich und transformativ sind.
Until We Meet Again beschäftigt sich mit den flüchtigen und zugleich bedeutungsvollen Begegnungen, die unser Leben prägen. Christian reflektiert: „Die Begegnungen mit Menschen, manchmal kurz, manchmal schon beim allerersten Blick scheinbar zufällig, können dein Leben für immer verändern. Die Albumtitel und die Texte erzählen die Geschichten dieser Verflechtungen und schaffen die Verbindungspunkte zweier paralleler Erzählstränge, die sich verbinden und weitergetragen werden. Es sind Erinnerungen, die neben dem Alltag existieren und still mitprägen, wer wir werden.
Ein Großteil des Albums entstand unterwegs auf Tour. Diese Arbeitsweise verleiht den Stücken eine unmittelbare, offene Atmosphäre. Ausgangspunkt jedes Tracks war das Klavier, auf dem sich die Melodien zunächst frei entwickelten. Anschließend ergänzte Löffler sie mit japanischen Vintage-Synthesizern, wodurch ein reduzierter, zugleich detailreicher Sound entstand. Eine wichtige Rolle spielt die Zusammenarbeit mit der schwedischen Sängerin Adna. Löffler betont: „Adnas Stimme passt sehr natürlich zu meiner Musik. Sie hat die Stücke sofort verstanden, und ihre Texte treffen die jeweilige Stimmung sehr genau.“ Diese enge Zusammenarbeit prägt den Charakter des Albums deutlich.
Die erste Single What We Used To Say fängt die geheime Sprache ein, die zwischen zwei Menschen entsteht, ein geflüsterter Code, verbunden mit gemeinsamen Momenten, Orten und Erinnerungen. Adnas Gesang schwebt über sanften, atmosphärischen Beats und bewahrt diese flüchtigen, transformierenden Verbindungen wie fragile Erinnerungsstücke. Die zweite Single No Distance Can Dim Our Light setzt diese Erkundung fort und reflektiert die nachhaltige Wirkung menschlicher Verflechtungen, wie kurz oder unerwartet sie auch sein mögen.
Bild und Klang sind auf Until We Meet Again eng miteinander verknüpft. Das gesamte Artwork stammt von Löffler selbst und wurde in Aquarelltechnik umgesetzt. Jedes Bild steht in direktem Bezug zur Musik und erweitert das Album zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Dieses Konzept setzt sich auch in den Live-Shows fort. Löffler beschreibt sie als offen und wandelbar: „Jede Show entwickelt sich anders. Der improvisatorische Anteil sorgt dafür, dass die Konzerte lebendig bleiben. Akustische Instrumente und Live-Elektronik greifen ineinander und erzeugen immer neue Klangfarben.“
Auf Tour wird Christian Löffler das Album gemeinsam mit einer Band präsentieren: Adna (Gesang, Gitarre), Johanna Burnheart (Violine), Midori Jaeger (Cello) und Alex Maydew (Klavier). Die Live-Auftritte führen ihn in Clubs, Konzerthäuser und auf internationale Festivals.
Until We Meet Again ist eine Ode an die Verbundenheit, eine Meditation über die Begegnungen, die uns formen, und eine leuchtende Erforschung der unsichtbaren Fäden, die uns zusammenhalten – lange nachdem der Moment vergangen ist.
Christian Löffler wurde 1985 in Greifswald geboren und wuchs nahe der Ostsee auf. Eine Umgebung, die seine ästhetische und musikalische Handschrift bis heute prägt. Seine musikalische Laufbahn begann mit Gitarre und Schlagzeug, bevor er in der elektronischen Musik seine Ausdrucksform fand. Schon früh produzierte er eigene Tracks, beeinflusst unter anderem von Künstlern wie Paul Kalkbrenner. Mit seinem Debütalbum A Forest (2012) machte er erstmals international auf sich aufmerksam. Es folgten weitere Veröffentlichungen wie Mare (2016) und Graal (Prologue) (2019), die seinen Ruf für atmosphärische, fein ausbalancierte Produktionen festigten.
Neben seiner Arbeit im Studio ist Löffler auch als visueller Künstler aktiv und gestaltet regelmäßig seine eigenen Cover. Als Mitbegründer des Labels Ki Records fördert er zudem andere Künstler:innen mit ähnlichem künstlerischem Anspruch. 2021 veröffentlichte er mit Parallels ein Projekt in Zusammenarbeit mit Deutsche Grammophon, in dem er Werke von Beethoven und Chopin neu interpretierte. 2024 folgte das Album A Life, das seine experimentelle Offenheit weiterführte.