HUGEL "Twenty One"
Mehr als zwei Jahrzehnte nachdem der in Marseille geborene Künstler seine Karriere als DJ begonnen hat, stellt „Twenty One“ sein bislang umfangreichstes Werk dar.
Mehr als zwei Jahrzehnte nachdem der in Marseille geborene Künstler seine Karriere als DJ begonnen hat, stellt „Twenty One“ sein bislang umfangreichstes Werk dar.
HUGEL beschreibt sein Debütalbum als ein musikalisches Selbstporträt. „Ich habe alles hineingesteckt, was ich hatte“, sagt der Chef des Labels Make The Girls Dance über die LP. „Die Sounds, mit denen ich aufgewachsen bin. Die Kulturen, die mich geprägt haben. Die Menschen, die mich inspiriert haben. Die Emotionen, die ich auf diesem Weg erlebt habe.“
Der Titel Twenty One bezieht sich auf die 21 Jahre, die den heute weltweit tourenden DJ von seinem jüngeren Ich trennen. Vor 21 Jahren nahm HUGEL in seinem Schlafzimmer in Marseille seinen ersten Mix auf Vinyl auf – ohne zu ahnen, wie weit ihn die Musik einmal bringen würde. Die Meilensteine, die er seitdem erreicht hat – sein Debüt beim Coachella, Residencies in Las Vegas, die wiederkehrende Make The Girls Dance-Residency im Hï Ibiza und nun sein erstes Album in voller Länge – waren damals noch weit entfernte Träume und sind heute Realität.
Musikalisch basiert das Album auf HUGELs charakteristischer Mischung aus Afro House, Latin House, mediterranen Einflüssen und genreübergreifendem Songwriting. Durchzogen von sinnlichen, sommerlichen Klängen bewegt sich Twenty One zwischen Dance-Pop, Tech House, Afro House, Afro Pop und Latin House. Dabei wechseln sich cluborientierte Produktionen, von Vocals getragene Tracks und global beeinflusste Rhythmen ab.
Ebenso umfangreich ist die Liste der Kollaborationen aus Hip-Hop, R&B, elektronischer Musik und internationaler Clubkultur. Zu den beteiligten Künstlern zählen unter anderem Snoop Dogg, Big Sean, NBA YoungBoy, French Montana, Roy Woods, Scott Storch, David Guetta, Ultra Naté, Tokischa, Ty Dolla $ign, Quavo, Bryson Tiller, A Boogie Wit Da Hoodie und Barbara Doza.
Einige der Künstler auf dem Album seien Menschen, „zu denen ich als Kind aufgeschaut habe“, erzählt HUGEL. Ihre Beteiligung verleihe dem Projekt für ihn etwas „Surreales“ und lasse sich zugleich wie das Schließen eines Kreises anfühlen.
Der Veröffentlichung gingen mehrere Singles voraus, darunter Movin’ To The Sun mit Ultra Naté und Imael Angel, Ron Y Coco mit Flagrant Drvms und Barbara Doza sowie Body Drop mit Big Sean und Scott Storch.
Trotz dieser Dimension versteht HUGEL sein Debütalbum offenbar weniger als reine Leistungsschau denn als persönliche Bestandsaufnahme. Er habe „wirklich versucht, ein Kunstwerk zu schaffen“, sagt der Produzent. Twenty One wirkt dabei jedoch weniger wie ein Werk, das hinter Glas ausgestellt werden soll, sondern vielmehr wie ein persönliches Statement: ein Album darüber, wo HUGEL musikalisch herkommt, was ihn geprägt hat – und wo er nach 21 Jahren angekommen ist.