Neon Graveyard "Choose Life"
Mit „CHOOSE LIFE“ schlägt NEON GRAVEYARD ein neues Kapitel auf. Zwischen hartem Schranz, melancholischen Melodien und persönlichen Texten zeigt er, dass hinter der kompromisslosen Energie seiner Musik
Mit „CHOOSE LIFE“ schlägt NEON GRAVEYARD ein neues Kapitel auf. Zwischen hartem Schranz, melancholischen Melodien und persönlichen Texten zeigt er, dass hinter der kompromisslosen Energie seiner Musik
Mit seinem Debütalbum „CHOOSE LIFE“ geht NEON GRAVEYARD einen neuen Schritt in seiner musikalischen Entwicklung. Auf zwölf Tracks bewegt er sich über die Dunkelheit seiner früheren Veröffentlichungen hinaus und richtet den Blick auf neue Themen. Im Mittelpunkt stehen Widerstandskraft, Verbindung und die bewusste Entscheidung, das Leben anzunehmen. Musikalisch bleibt er dabei seinen Wurzeln im Schranz treu, erweitert seinen Sound aber um emotionale Elemente und Einflüsse aus dem Hip-Hop. Gerade der Kontrast zwischen Härte und Gefühl prägt das Album. Treibende elektronische Beats treffen auf nachdenkliche Melodien und geben dem Album eine persönliche Ebene. So zeigt NEON GRAVEYARD, dass Schranz nicht nur für einen treibenden Sound auf der Tanzfläche stehen muss.
Besonders deutlich wird das bei „So fühlt sich Sterben an“ mit 9INE BRO. Der Track verbindet verletzliche Texte mit einer intensiven elektronischen Energie. Damit bringt der Song genau die zwei Seiten zusammen, die auch das Album prägen: emotionale Offenheit und einer elektronischen Energie, die unter die Haut geht.
Im Bassgeflüster-Interview erklärt NEON GRAVEYARD, dass „CHOOSE LIFE“ für ihn ein persönliches Mantra ist. Der Titel steht für die Entscheidung, das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen anzunehmen – gerade im Kontrast zur düsteren Ästhetik seiner bisherigen Veröffentlichungen. Auch musikalisch verfolgt das Album eine klare Idee: Hip-Hop-Einflüsse und atmosphärische Elemente treffen auf die rohe Energie des Schranz. Die Tracklist zeigt die unterschiedlichen Facetten des Albums. Neben Songs wie „The Loner“ mit David Hasert und „Sonne scheint nicht mehr“ mit Scully und 7Stock finden sich mit „Schopenhauer Skit“, „RIP Mac Skit“ und „Private Paula Skit“ auch mehrere kürzere Skits auf dem Album.
In der Schranz-Szene hat sich NEON GRAVEYARD bereits international etabliert. Auf Tanzflächen rund um den Globus gehört er zu einer neuen Generation, die den energiegeladenen Sound des Genres prägt.
Mit „CHOOSE LIFE“ markiert NEON GRAVEYARD einen Wendepunkt in seiner künstlerischen Entwicklung. Das Album ist damit mehr als eine Sammlung von zwölf Tracks. Es für einen neuen Abschnitt: für die Möglichkeit, aus schwierigen Erfahrungen etwas Neues entstehen zu lassen und trotz aller Dunkelheit nach vorne zu schauen. Wer noch mehr über den Künstler erfahren möchte, kann diese Woche auch in die Studio Session mit NEON GRAVEYARD und die passende Folge des Bassgeflüster-Podcasts bei SUNSHINE LIVE reinhören.
Eigentlich lässt die gelbe Latex-Maske ausschließlich die Musik für sich sprechen, aber ausgerechnet bei uns wird jetzt ausgepackt: Neon Graveyard ist zu Gast bei Bassgeflüster auf SUNSHINE LIVE und spricht mit uns über sein Debütalbum „Choose Life“, das am 16.10. erscheint!
Wir erfahren, wie alles mit einem Zwölfjährigen begann, der ihm seinen Controller lieh, warum ein bekiffter Penis auf einem CD-Cover am Ende dafür sorgte, dass Neon Graveyard seinen ersten Gig im Club Favela spielte, und sprechen aber auch über deepe Themen wie Depressionen oder seine legendäre Oma Elke.
Und dann ist da noch die Frage aller Fragen: Was wäre eigentlich, wenn morgen die Maske fällt? Und wie ist es eigentlich damit bei 38 Grad auf den Festivalbühnen? Klären wir!
Eine Folge zwischen OG Keemo & Kalte Liebe, Juice Magazin & Groove Magazin, eine Folge mit Blick hinter die Maske, in dunkle Zeiten und auf den positiven, musikalischen Umgang damit.