Foto: unsplash (Jakob Owens)
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Schluss mit Exzess unter Palmen

Ibiza führt strenge Alkoholbeschränkungen ein

Die Regeln, die zunächst bis 2025 gelten, wurden verabschiedet, um Klischees von Ibiza als Heimat für Saufgelage und Eskapismus zu entkräften.

Sommer 2022: Sylt will die 9 Euro-Ticket-Reisenden nicht und nun führt Ibiza auch noch Alkoholbeschränkungen mit hohen Bussgeldern ein.

Die Regierung der Balearen hat neue Beschränkungen für den Alkoholkonsum auf Ibiza und Mallorca eingeführt. Die neuen Regeln schränken den Alkoholkonsum von Touristen auf beiden Inseln in den Tourihotspots San Antoni de Portmany, Magaluf, El Arenal und Playa de Palma ein - und betreffen auch All-Inclusive-Urlauber.

Was das Ganze soll? "Malle ist nur einmal im Jahr" und "Partyinsel" sind Assoziationen, die die Balearenregierung zukünftig gerne hinter sich lassen möchte. Doch vor allem die Briten pilgern gern für harte Saufgelage auf die besagten Inseln. Deshalb hat man gemeinschaftlich mit der britischen Botschaft eine Kampagne erarbeitet, die Ibiza als sicheres Reiseziel bewirbt, die unhöfliches Verhalten ablehnt.

Doch eine Kampagne initiiert selten einen Sinneswandel und so unterstützt man das Anliegen noch mit einem Bußgeldkatalog. Touristen, die gegen die neuen Regeln verstoßen, können mit Geldstrafen zwischen 1000 und 6000 Euro rechnen.

So werden die beliebten 2-für-1-, Happy-Hour- und kostenlose Barangebote offiziell verboten. Dies gilt auch für die Bewerbung derartiger Angebote und Aktionen. Für Bars und Restaurants, die Speisen servieren, sowie für All-inclusive-Resorts gilt außerdem eine tägliche “Sechs-Getränke-Regel”. Demnach dürfen zukünftig höchstens drei alkoholische Getränke pro Kunde zum Mittag- oder Abendessen serviert werden. Betriebe, die gegen die Auflagen verstoßen, drohen Strafen in Höhe von 60.000 und 600.000 Euro sowie eine Schließung für bis zu drei Jahre.

Zusätzlich werden Einzelhandelsgeschäfte, die Alkohol verkaufen, täglich zwischen 21.30 Uhr und 8 Uhr morgens geschlossen. Auch das bereits bestehende Verbot von Kneipentouren und Partybooten bleibt weiterhin in Kraft.

Neben dem Alkoholverbot ist auch das “Balkonspringen” – das Springen von oder zwischen Balkonen in Swimmingpools – verboten. Laut der offiziellen Mitteilung der Regierung wird jeder, der gegen diese Regel verstößt, “mit sofortiger Wirkung des Landes verwiesen”.

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