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Technoclub „Institut für Zukunft“ muss weiterhin Tanzpause einlegen

Technoclub „Institut für Zukunft“ muss weiterhin Tanzpause einlegen

Zwangspause für Feierwütige in Leipzig

Technofans in Leipzig müssen seit einiger Zeit starke Nerven haben, denn Leipzigs Technoattraktion „Institut der Zukunft“ muss seit Anfang Juni zwischen 5 und 6 Uhr schließen. In der Zwischenzeit verlagert sich die Party vor die Tür, bis dann um 6 Uhr die Bässe wieder anfangen zu wummern und die Gäste den Club wieder betreten dürfen. Grund dafür sollen Lautstärkebeschwerden einzelner Anwohner gewesen sein.

Eigentlich sind Sperrstunden nichts ungewöhnliches (ja, außerhalb von Berlin und Hamburg soll es so was noch geben), doch die Stadt Leipzig warb lange damit keine Einschränkungen für Gaststättenbetreiber zu kennen. In der Imagebroschüre „Leipzig lohnt sich“ (PDF) aus dem Jahr 2010 steht zum Beispiel: „Leipzigs Nachtleben ist jung und kennt keine Sperrstunde“. Der Stadt Leipzig scheint das ganze ein wenig peinlich zu sein und entfernt kurzerhand den Satz von ihrer Internetseite. Mittlerweile beschäftigt sich sogar der Kultur-Ausschuss mit dem Thema ob nun auch andere renommierte Clubs wie das Velvet oder die Distillery sich an die Sperrstunde halten müssen. Besonders tragisch sowohl für Betreiber als auch Besucher ist die Tatsache, dass der Club nun mitten zur Peaktime schleißen muss. Auf dem Höhepunkt jeder Party werden alle vor die Tür gesetzt. Ob Leipzig damit sein Image als angesagteste Stadt im Osten halten kann ist fraglich.

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