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„Das Leben danach“ – Der Film über die Loveparade-Katastrophe

„Das Leben danach“ – Der Film über die Loveparade-Katastrophe

Premiere am 23. Juni beim Filmfest München

Was ein gemeinsamer Tag der Freude werden sollte endete am 24. Juli 2010 in der größten Tragödie der elektronischen Musikgeschichte.

An diesem Tag kamen bei der Loveparade Duisburg 21 Menschen im Gedränge ums Leben, über 600 wurden zum Teil schwer verletzt. Zudem begingen nach Angaben des Selbsthilfevereins LoPa-2010 vom Juli 2014 darüber hinaus mindestens sechs Überlebende der Katastrophe aufgrund andauernder seelischer Belastungen Suizid.

-> Weitere Infos zum Thema: Loveparade-Katastrophe kommt vor Gericht 


Jetzt hat sich der WDR an das schwierige Thema herangewagt und thematisiert in seinem Spielfilm „Das Leben danach“ die traumatischen Folgen des Unglücks für die Überlebenden.

In der Hauptrolle spielt Jella Haase (24, Fuck ju Göthe) die zu Beginn 18 jährige Antonia Schneider, die kurz vor Ihrem Abi bei der Parade feiern will und dabei in den Tunnel der Loveparade gerät. Sieben Jahre später kämpft sie immer noch mit den Folgen des Unglücks und weiß nicht wohin mit Ihrer Trauer und Zerstörungswut.

Auch ihr Vater Thomas (Martin Brambach) und ihre Stiefmutter Kati (Christina Große) sind überfordert und mit ihren Kräften am Ende. Das Leben des Taxifahrers Sascha Reinhardt (Carlo Ljubek) zerbrach ebenfalls vor sieben Jahren. Auch er war im Tunnel. Behauptet er. Als Antonia ihn als Lügner enttarnt, wird er zum Ziel ihrer destruktiv tobenden Energie, die auch vor Saschas Sohn Jasper (Jeremias Meyer) nicht Halt macht. 



„Das Leben danach“ feiert seine Premiere am 23. Juni beim Filmfest München. In diesem Jahr soll der Spielfilm zudem auf dem Mittwochsfilm-Sendeplatz in der ARD ausgestrahlt werden. Ein genauer Termin ist bisher noch nicht bekannt.

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